Smart Farming Weserbergland

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Technik

Multispektral sieht mehr als das Auge

Wir nutzen für die Bilderstellung eine Drohne mit einer Multispektralkamera. Diese nimmt parallel zu dem normalen RGB-Sensor vier weitere Farbkanäle getrennt voneinander auf. Dies sind grün, rot, rot+ und Nahinfrarot. Damit ist zum einen die Berechnung der wichtigsten Indexe für die Pflanzengesundheit möglich; Zum anderen können damit Beikräuter von Nutzpflanzen unterschieden werden, was für das Spot-Spraying nützlich ist.

Die Drohne verfügt über einen Sonnenlichtsensor, so dass Befliegungen bei jedem Bewölkungsgrad und auch bei stark schwankenden Lichtverhältnissen bei großen Schlägen zu sehr genauen Daten im Gegensatz zu Satellitenaufnahmen führt.

Mit dem RTK-Modul werden die schon recht genauen GPS-Daten noch einmal verfeinert, so dass die Drohne auf etwa 2 bis 3 Zentimeter genau weiß, wo sie ist und diese Daten den Fotos mitgibt. Die Beikräuter können auf diese Weise sehr genau von der Karte erfasst und später von der Spritze getroffen werden. Auch die berechneten Indexe werden mit RTK noch genauer, damit der Düngerstreuer später die richtige Düngermenge ausbringen kann.