Smart Farming umfasst viele Teilbereiche der Landwirtschaft. In einem ersten Schritt möchten wir den Landwirtinnen und Landwirten die Berührungsängste in Bezug auf die neuen Technologien nehmen.
Sensoren sind der Kern des Smart- bzw. Precision Farmings. Sie kontrollieren die Pflanzenbestände auf Mangelerscheinungen und Krankheiten, unterscheiden Unkräuter von Nutzpflanzen, analysieren die Bodenbeschaffenheit und erledigen noch viele weitere Aufgaben. Spezielle Algorithmen machen die sensorisch erfassten Messwerte nutzbar, indem sie z.B. den teilflächenspezifischen Aufwand für Dünge- und Pflanzenschutzmittel berechnen oder Argumente für andere pflanzenbauliche Handlungsentscheidungen liefern.
Unsere Sensoren sind an einer Drohne montiert. Damit fliegen wir in einer gleichbleibenden Höhe über Ihren Schlag und nehmen dabei überlappende Fotos auf.
Jedes Foto wird mit Hilfe von RTK zentimetergenau zugeordnet und zu einem Gesamtbild zusammengefügt, so dass ein maßstabsgerechtes, georeferenziertes und verzerrungsfreies Abbild der Erdoberfläche entsteht.
Aber nicht nur die für den Menschen sichtbaren „Farben“ werden gespeichert, sondern vier weitere Kameras nehmen gleichzeitig die für die Pflanzenanalyse wichtigen Farbkanäle grün, rot, rot+ und Nahinfrarot auf.
Aus diesen zusätzlichen Fotos rechnet die Software diverse pflanzenbezogene Werte für jeden Quadratzentimeter des Schlages aus und stellt sie auf dem Gesamtbild als farbigen Punkt dar.

