Smart Farming Weserbergland

Wird geladen

Düngen

Am Anfang steht das Bild

Unsere Drohnen fliegen in einer gleichbleibenden Höhe über den Schlag und nehmen dabei überlappende Fotos auf.

Jedes Foto wird mit Hilfe von RTK zentimetergenau zugeordnet und zu einem Gesamtbild zusammengefügt, so dass ein maßstabsgerechtes, georeferenziertes und verzerrungsfreies Abbild der Erdoberfläche entsteht.

Aber nicht nur die für den Menschen sichtbaren Farben werden gespeichert, sondern vier weitere Kameras nehmen gleichzeitig die für die Pflanzenanalyse wichtigen Farbkanäle grün, rot, rot+ und Nahinfrarot auf.

Aus diesen zusaätzlichen Fotos rechnet die Software diverse Pflanzenbezogene Werte für jeden Quadratzentimeter des Schlages aus und stellt sie auf dem Gesamtbild als farbigen Punkt dar.

Bedarfsgerechtes Düngen

Einer Nutzpflanze die „richtige“ Menge an Nährstoffen zukommen zu lassen, setzt umfangreiches Wissen, Erfahrung und die Kenntnis des Pflanzenzustandes voraus.

Hier setzt unsere Dienstleistung an, mit der wir für jeden Quadratzentimeter des Schlages eine Aussage zu Pflanzengesundheit und Pflanzenwachstum in Abhängigkeit von Bodenzusammensetzung, Temperaturen und Niederschlägen seit der Einsaat geben können.

Als Bild aufbereitet und in bis zu sieben farblich gekennzeichneten Zonen individuell gemäß den Anforderungen dargestellt.

Aber wir gehen noch einen Schritt weiter: Wir prüfen gemeinsam, ob die Kombination aus Düngerstreuer und Schlepper-Terminal in der Lage ist, eine Karte mit Variabler Ausbringungsrate (VAR) umzusetzen.

In diesem Fall können wir gemeinsam direkt am Feldrand die Düngermenge für jede einzelne Zone erfassen und dabei die „zulässige“ Gesamtmenge im Blick behalten oder eine Strategie der Düngereinsparung verfolgen – ganz nach den jeweiligen Ansprüchen und Zielen.

Wenn alle Werte wie gewünscht erfasst sind, geben wir die Daten auf einen USB-Stick (oder direkt in die Cloud) aus und lesen sie in Euren ISOBUS-Streuer ein. Die erzeugten Dateien können von den meisten Herstellern verarbeitet werden.

Dann fahrt Ihr nur noch die Fahrgassen entlang und euer Düngerstreuer erledigt in Kombination mit der gemeinsam erstellten Ausbringungskarte den Rest und streut in den festgelegten Zonen die von euch gewünschten Düngermengen aus.

Das funktioniert natürlich auch mit einer ISOBUS-Feldspritze für Flüssigdünger oder einem Güllefass, sofern die Geräte eine Variable Ausbringungsrate (VAR) umsetzen können.